Anmeldeschluß ist Freitag 20.05.2016

Das Projekt „Ich bin ein Viernheimer“ veranstaltet am 12.06.16 einen Ganztagsausflug zum Hessenpark in Neu-Anspach und lädt hierzu je 25 Geflohene und Einheimische herzlich ein. Gegenseitiges Kennenlernen in ungezwungener Atmosphäre steht im Mittelpunkt der Tagesveranstaltung, die nicht nur Flüchtlingen Gelegenheit bietet, viel über die hessische Heimat zu erfahren.

Mit dem Reisebus geht’s um 09:00 Uhr am Rhein-Neckar-Hotel (09:15 Uhr Bunsenstraße) los. Nach der Ankunft im Freilichtmuseum erwartet die Besucher in zwei Gruppen eine einstündige allgemeine Führung über das Gelände. Die Vorträge sind auf Englisch und werden von Teilnehmern auf Arabisch und bei Bedarf auf Deutsch übersetzt.

Im Anschluss daran ist Zeit für ein zwangloses Picknick, bei dem die selbst mitgebrachten Speisen und Getränke verzehrt werden. Der Mittag ist frei und bietet Gelegenheit sich noch genauer umzusehen und ins Gespräch zu kommen. Gegen 15:30 geht es dann auf den Nachhauseweg um auch sicher vor dem EM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft zurück zu sein.

Eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung beim Pfarrbüro St. Himi in der Kettelerstr. 63 ist erforderlich. Hier sind auch die Tickets zu 5.- € (Flüchtlinge) beziehungsweise 20,- € (Einheimische) zu bezahlen. Wer es sich leisten kann und möchte, kann durch Kauf eines „Soli-Tickets“ zu 30.- € die Veranstalter bei der Finanzierung der Führungen unterstützen. Weitere Informationen gibt es bei Kai Kaminski und Amir Alamir (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Wie eine Stadt ihren Flüchtlingen hilft

"Ich bin ein Viernheimer"

Dieses Gefühl will die Stadt ihren derzeit 110 Asylbewerbern vermitteln. Vor nicht einmal zwölf Monaten fing die Kirchengemeinde an, ein Programm auszuarbeiten, wie man die Flüchtlinge am besten in die Gesellschaft integrieren kann. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Eritreer, ein paar sind aus Syrien und Pakistan. Die meisten sind jung, zwischen 20 und 30 Jahre alt und haben eine lange und manchmal auch schwere Flucht hinter sich.

Manche sind traumatisiert, wurden aus dem Mittelmeer gefischt, kurz vor dem Ertrinken. Auf jeden einzelnen Flüchtling – so ist das erklärte Ziel - will man hier eingehen, erzählt Pfarrer Angelo.
Ich bin Viernheimer  

 

 

 
Deshalb hat er sich mit dem Gemeindereferent und der Wirtschaft zusammengesetzt und hunderte Freiwillige motiviert: Pensionierte Lehrer engagieren sich bei Sprachkursen, Unternehmer stellen Praktikumsplätze zur Verfügung, Bürger stehen den Asylbewerbern als Paten zur Seite.